Winterferien/5 Hort Kyhna: Winterferien/5
Artikel vom:07.03.2010
Am Mittwoch haben wir den Kindergarten in Zschernitz besucht. Uns sollte verraten werden, wie die Geräusche in einen Film oder ein Theaterstück kommen.
Wir fanden gut, dass ein Schauspieler da war. Er hat uns gezeigt, wie das mit den Geräuschen so geht. Es war lustig und interessant. Die Geschichte vom "Pop-Geist" fanden wir toll! Besonders gut hörte sich der Donner an. Zurück sind wir gewandert. Auf den weißen Feldern sahen wir viele Rehe und Spuren von anderen Tieren.
Jessica, Adrian, Angelina, Benjamin und Georg
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Der HV Glesien meldet Handball: Der HV Glesien meldet
Artikel vom:06.09.2010
Bezirkspokal

TSG Taucha - HV Glesien I 27:23 (14:10)

Eine Woche vor dem Punktspielstart in die Saison 2010/11 traf die 1.Männermannschaft des HV Glesien im Bezirkspokal auf die TSG Taucha. Nach dem Willen des Trainers Christian Müller sollte sich die Mannschaft den Feinschliff für den Saisonstart holen. Im Spiel verlief Vieles nicht wunschgemäß, so dass die Glesiener Männer, wie in vielen Spielzeiten zuvor bereits nach der 1.Pokalrunde aus diesem Wettbewerb ausgeschieden sind.
Die erste Halbzeit verlief lange ausgeglichen. Erst nach dem 8:8 setzten sich die Hausherren bis zur Pause auf 14:10 ab. Trotz deutlicher Worte zur Pause war Glesien nicht in der Lage, den Schalter umzulegen. Taucha verwaltete seinen Vorsprung und sah sich lediglich beim 22:21 etwas bedrängt. Aber in der Folge gelang es den Gastgebern mit vier Treffern in Folge die Entscheidung und damit das zeitige Pokalaus des HV Glesien herbeizuführen. Taucha zieht damit verdient in die 2.Runde des Bezirkspokals ein.
Ein überaus enttäuschter Trainer fordert speziell von Pierre Maylahn, Martin Müller, Philipp Blohmann und auch Lars Flegel sich auf ihre Stärken zu besinnen und ihre teilweise an den Tag gelegte Lethargie und auch Überheblichkeit abzulegen und sich intensiver ins Team einzubringen.

Am Samstag empfängt der HV Glesien um 16.30 Uhr in der Radefelder Sport- & Festhalle im ersten Punktspiel den Bezirksliga-Aufsteiger Lok Wurzen. Will man auch hier keine böse Überraschung erleben, ist eine enorme Leistungssteigerung notwendig.

Glesien mit: Hertling, Meier; M.Müller 1, Peszt 5/4, Flegel 4, Maylahn 2, Blohmann 1, Ohme 3, Th.Müller 5/1, Naumann, Sprosse, Laue 2/1,

Taucha mit: Fügemann; Junge 6, John 3, Ranft 4/3, Berger 8, Roman 2, Rapke 3, Belgert, Peter 1,

Siebenmeter: Glesien: 7 / 6 Taucha: 8 / 3

Zeitstrafen: Glesien: 8 x 2 Min. Taucha: 3 x 2 Min.

gez. Mähnert



Vorschau für Wochenende 11./12.09.2010

Samstag, Sachsenmeisterschaft Ü40, SH Brüderstraße, 10.00 Uhr, mit HV Glesien, SG LVB Lpz., SV Koweg Görlitz, SSV Heidenau,
Samstag, Bezirksliga-wJA, Sporthalle Radefeld, 14.00 Uhr, HV Glesien – SV Grün-Weiß Miltitz
Samstag, Bezirksliga-Männer, Sporthalle Radefeld, 16.30 Uhr, HV Glesien I – SG Lok Wurzen

Sonntag, Bezirksliga Leipzig – wJB, Sporthalle Glesien, 09.30 Uhr, HV Glesien – SG Lok Wurzen
Sonntag, Kreisliga Leipzig – wJC, Sporthalle Glesien, 10.30 Uhr, HV Glesien – NHV Conc. Delitzsch II
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ESV-I.Männer: Nur Unentschieden gegen Schildau: 1:1 (0:0)
Artikel vom:06.09.2010
Aufstellung:
Gedigk - Smykalla, Grune, Alexander (Schmidt) - Klingner, Klein, Wolff, Pelzer, Wittig - Hecht, Prautzsch

MP
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ESV-II.Männer: Pokalauslosung TZ-Bärenpokal
Artikel vom:06.09.2010
Achtelfinale:
Roland Belgern II - ESV

Gespielt wird am 09.+10.10.2010

MP
>>> mehr Info
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ESV-II.Männer: Heimsieg gegen Naundorf: 4:0
Artikel vom:06.09.2010
Im Vorspiel um 13 Uhr bezwang unsere 2.Männer die Gäste aus Naundiorf mit 4:0 (3:0).
Die Treffer erzielten 2x Kischko und Bernhardt.

Aufstellung:
Lau - Zahn, Kreer, Stadtherr, Jöricke - Bernhardt, Kischko (Preussner), Münch (Thoß), Kaufmann - Döhler (Thamm),
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ESV-I.Männer: Auswärtssieg in Doberschütz: 1:7 !!
Artikel vom:06.09.2010
Unsere 1. Mannschaft kam am letzten Samstag zu einem sehr klaren 7:1 Erfolg in Doberschütz. Zur Halbzeit lag man allerdings im Rückstand.
In einer guten 2. HZ erzielten Prautzsch und Mörschke je 2 Tore, die restlichen Treffer wurden durch Wittig, Klingner und Pelzer begetragen.

Aufstellung:
Gedigk - Smykalla, Grune, Alexander - Klein, Wolff (Klein,Chr.), Pelzer, Klingner (Piontek), Wittig - Hecht (Mörschke), Prautzsch

MP
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Fussball: Kreisklasse Mitte
Artikel vom:06.09.2010
Kreisliga Mitte
SV Klitzschen – SpG Mörtitz/Doberschütz III 3:1, Frisch – Auf Doberschütz – SpG Zwethau/Großtreben II 7:2, Mockrehnaer SV II – Grün- Weiß Dommitzsch II 0:4, SV Zschepplin II – SV Süptitz III 3:3, SV Wölkau I – SpG Jesewitz II/Pehritzsch II 6:0, FV Bad Düben II – SV Strelln/Schöna II 6:0, Battuna Beach – SC Hartenfels Torgau III 2:1
Die Tabelle dieser Staffel hat schon erstaunlich klare Konturen. An der Spitze der SV Wölkau, der mit seinem Gegner wenig Mühe hatte und seine ständige Überlegenheit auch in Treffern von Kai Voigt (2), Stefan Schuster, Stefan Nitzschke, Danny Weiser und Marcel Bettzüge zum Ausdruck brachte. Vorn reiht sich auch die Reserve der Kurstädter ein. Diese sehr junge Truppe entwickelt viel Spielstärke und auch Spielwitz auf dem Feld. Gegen den allerdings schwach spielenden Gast aus Strelln/Schöna erzielten Felix Winkler, Rene Scholz und Matthias Andres jeweils zwei Tore. Sowohl in Wölkau als auch in Bad Düben ist man auf die nächsten Gegner gespannt. Auf die Wölkauer wartet dann im Spitzenspiel der Staffel die ebenfalls noch Verlustpunkt freie Dommitzscher Reserve. Auch der SV Klitzschen hat die maximale Punktzahl erreicht. Sein Sieg gegen die höher eingeschätzte Spielgemeinschaft Mörtitz/Doberschütz III zeugt von Selbstbewusstsein und überraschte nicht nur die Mörtitzer Fans. Gut aus den Startlöchern ist auch Battuna Beach gekommen, denn drei Punkte gegen die Dritte des SC Hartenfels waren der Lohn des Kampfes und eine gute Motivation für das Derby in Mörtitz an kommenden Sonntag. In Zschepplin fielen zwar viele Tore, doch die Nachrichten dazu kamen nicht an. Mit einem klaren Erfolg meldete sich auch die Doberschützer Reserve wieder für höhere Ränge an.

M.Otto
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Fussball: Kreisklasse West
Artikel vom:06.09.2010
Kreisklasse West
SpG Kostitz II/Zschortau II – Concordia Schenkenberg II 3:1 (2:0), SV Wölkau II – SG Pehritzsch I 0:5 (0:1), FC Hohenprießnitz 97 – Radefelder SV 90 II 1:2 (1:0), SV Zwochau II – SV Spröda II 1:2 (1:1), SpG Zschernitz II/FC Delitzsch II – Grün- Weiß Selben II 3:2 (1:19, SV 90 Lissa – SV Jesewitz 3:4 (0:1),
Krostitz II/Zschortau II – Schenkenberg II
Ein gutes Spiel boten beide Mannschaften den Zuschauern. Alexander Prior und Sven Kalisch brachten die Zschortauer bis zur Halbzeitpause verdient in Führung, doch gleich nach dem Seitenwechsel schaffte Danny Dlouhy den Anschluss. Nun wurde es ein offenes Spiel. Entschieden wurde das Spiel durch Routinier Mike Reichsteins Treffer.
Wölkau II – Pehritzsch I
Die Wölkauer Reserve hat eine gute Mischung von Alt und Jung und stellt immer einen ernst zu nehmenden Gegner dar. Auch gegen Pehritzsch hielt man lange mit, kassierte aber dann noch eine Packung, weil man eigen Chancen ungenutzt ließ. Die im Spielverlauf immer leicht überlegenen jungen Pehritzscher kamen durch Benjamin Sahr (3), Christian Scholz und Christian Müller zu ihren Treffern.
Hohenprießnitz – Radefeld II
Den Gastgebern gehörte die erste Halbzeit und folglich führten sie verdient durch das Tor von Kevin Kummer. Als aber Tim Naumburg der Ausgleich gelang, änderte sich das Bild. Die kampfstarken Gäste bestimmten das Tempo und holten mit dem Tor von Sebastian Schiller alle drei Punkte. Ein wichtiger Sieg der Gäste, der dem Absteiger Selbstvertrauen bringen sollte.
Zwochau II – Spröda II
Was war bloß mit den Gästen los. Mit ihrer rüden Spielweise machten sie sich in Zwochau keine Freunde und zum Glück erwies sich der Schiedsrichter resolut und schickte die Raufbolde Rabald und Matschewski vorzeitig in die Kabinen. Sicher haben beide in den nächsten Wochen genügend Zeit über ihr Verhalten nachzudenken. Doch es wurde auch Fußball gespielt. Zunächst brachte Sven Klügel mit einer sehenswerten Direktabnahme die Gastgeber in Führung. Doch dann schaffte Tino Matschewski, der in Löbnitz sogar Bezirksluft genossen hatte, mit zwei Treffern die Wende. Alle Bemühungen der Gastgeber noch einmal auszugleichen, verpufften am Sprödaer Abwehrverhalten.
Zschernitz II/FC Delitzsch II – Selben II
Die Spieler der Spielgemeinschaft finden immer besser zueinander. Gegen die Gäste aus Selben boten sie eine ordentliche Leistung, profitierten am Ende aber von ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit. Die Gäste waren nur mit 11 Spielern angereist und ein Akteur musste bereits nach 10 Minuten verletzt ausscheiden. Zweimal konnten die Gäste die Führung der Platzmannschaft durch Dennis Ramisch und Kevin Wetzel ausgleichen. Doch dann besiegelte ein Eigentor ihre Niederlage. Für die Spielgemeinschaft hatte zweimal Sebastian Kurth getroffen.
Lissa – Jesewitz
Das vermeintliche Spitzenspiel der Klasse hielt, was es versprach. Nachdem die Gäste durch Tom Weigel bis zur Pause verdient in Führung gegangen waren, entwickelte sich in den zweiten 45 Minuten ein echter Schlagabtausch. Immer wenn die Gastgeber den Ausgleich geschafft hatten, konterten die Gäste fast postwendend mit der erneuten Führung und hatten zum Ende des Spiels das Glück auf ihrer Seite. Für Lissa trafen Denis Voigt, Toni Kuwanitz und Maik Schmelzer. Für die Gäste waren Sven Uber, Uwe Hennig und Mario Duemke die weiteren Schützen.

M.Otto
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Fussball: Kreisliga Delitzsch
Artikel vom:05.09.2010
ESV Delitzsch II – SV Naundorf 4:0 (3:0), LSG Löbnitz – Union 47 Zschernitz 10:0 (5:0), SV Pressel – FC Eilenburg II 1:4 (0:1), FC Delitzsch 2010 – SV Laußig 51 1:2 (1:0), SG Zschortau – FSV Glesien 3:1 (0:0), TSV Rackwitz – Grün- Weiß Selben 1:0 (0:0), SV Zwochau - SV Spröda 4:1 (1:0)
ESV Delitzsch II – Naundorf
Die Chancen der Gäste waren von vornherein nur gering, denn zu viele Ausfälle müssen sie derzeit ausgleichen. Die Eisenbahner begannen mit viel Druck und schafften mit einem 3:0 schnell klare Fronten. In der zweiten Halbzeit verwaltete der ESV das Ergebnis mit geringsten Aufwand. Zweimal traf Maik Kischko und je einmal Alexander Bernhardt und Marcus Preussner für den Sieger in einer sehr fair geführten Partie.
Löbnitz – Zschernitz
Der Aufsteiger reiste mit einer Verlegenheitsmannschaft an, denn Übungsleiter Kraske musste gar das Tor hüten. So war es nicht verwunderlich, dass der Absteiger aus der Bezirksklasse so hoch gewann. Allerdings gilt es zu bemerken, der Gast versteckte sich keinesfalls und hatte Chancen für mehrere Tore. Aber der Löbnitzer Torwart Rolfes parierte oder ein Abwehrspieler der Gastgeber konnt klären. Die Löbnitzer Treffer erzielten Maik Tost (2), Silvio Jaugsch (2), Thomas Bothur (2), Patrick Ronneburg, Patrick Schmidt und Sven Polypka.
Pressel – FC Eilenburg II
Die Eilenburger meisterten die Hürde in Pressel mit Bravour. Bei den Gastgebern hing der Torschützenkönig des vergangenen Jahres, Benjamin Bulst, zu sehr in der Luft. Er erhielt kaum verwertbare Bälle und die jungen Eilenburger nutzten ihre leichte Überlegenheit im Feld entsprechend aus. Dreimal traf Tom Träumner und als die Gastgeber durch Silvio Herrmann zum 1:3 kamen und noch einmal Hoffnung schöpften, brachte ein Eigentor die Entscheidung.
FC Delitzsch – Laußig
Am zweiten Spieltag bereits von einem Spiel gegen den Abstieg zu sprechen, verbietet sich von selbst. Trotzdem werden beide Partner zu den in der Tabelle am Spieljahresende weit unten stehenden gerchnet. Aber beide Teams kämpfen energisch gegen dieses Image und so bestimmten die Gastgeber die ersten 45 Minuten, doch sie schafften nur durch Rene Bohne die Führung. Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten sich die Gäste engagierter und schafften durch Daniel Köhler den Ausgleich. Für beide Mannschaften gab es dann im offenen Schlagabtausch noch genügend Chancen für weitere Treffer. aber sie blieben ungenutzt. Der Siegestreffer der Gäste kam unter Mithilfe der Delitzscher zu Stande, doch bei drei Punkten auf fremden Platz fragt man nicht unbedingt nach dem Schützen des entscheidenden Treffers.
Zschortau – Glesien
Ausgerechnet zum ersten Auswärtsspiel hatte der Aufsteiger aus Glesien viele Audfälle zu beklagen. 45 Minuten konnten die Gäste das Spiel offen halten, doch als Matthias Reichel mit einem verwandelten Strafstoß die Weichen gestellt hatte, erzielten Tobias Gohla und Kevin Beschnidt die weiteren Treffer. Auch für das glesiener Tor sorgte ein Zschortauer. Nach zwei Heimsiegen müssen die Zschortauer nun auch auswärts ihre Stärken offenbaren.
Rackwitz – Selben
Rückkehrer aus Zschortau und Überläufer aus Krostitz, dazu ein neuer engagierter Übungsleiter Torsten Wolf wecken in Rackwitz neue Hoffnungen. Doch alles braucht seine Zeit. Das sich die neu formierte Truppe, bei der noch immer einige Stammkräfte pausieren müssen, erst finden muß, bewiesen die Pokalspiele und der Auftakt in Glesien. Nun kam mit Grün- Weiß Selben eine recht kompakt stehende Mannschaft, die darauf aus war einen Punkt aus Rackwitz zu entführen. Mit einer stark spielenden Abwehr schränkten sie die Angriffsbemühungen der Gastgeber stark ein, bedrohten aber in den ersten 45 Minuten das Rackwitzer Tor nur bei drei Eckbällen. Auch in der zweiten Halbzeit suchten die Rackwitzer weiter nach der Lücke im Grün- Weißen Abwehrverband, doch es dauerte bis zur 80.Minute, ehe der Torjubel erklang. Andre Zimmer hatte einen Freistoß über die Mauer unter die Latte „gezimmert“. Nun erwachten die Gäste, schalteten voll auf Offensive und hatten in 10 Minuten mehr Möglichkeiten als in 80 Minuten zuvor. Tom Berger rettete mit zwei tollen Paraden den Sieg, der allerdings auch höher ausfallen konnte. Einmal übersah Göbel den viel besser postierten Mitspieler und später traf Zimmer noch einmal den Pfosten. Wie in den letzten 10 Minuten hätten sich die Zuschauer das gesamte Spiel gewünscht. Schiedsrichter Gehrhardt brauchte in dieser fairen Partie keine Karte zu zeigen.
Zwochau – Spröda
Ein furioser Auftakt der Gastgeber, denn Atze Kummer ließ gleich vier Sprödaer aussteigen und servierte Steve Fleischer den Ball genau auf den Kopf, der zum 1:0 einnickte. Wer nun dachte es läuft so weiter für die Gastgeber, wurde enttäuscht, denn die Gäste bestimmten das Geschehen. Jedoch hatten sie ein deutliches Manko in Sachen Chancenverwertung, so blieb es lange beim Treffer von Fleischer. Mitte der zweiten Halbzeit sah der Sprödaer Wollmann die rote Karte wegen Foulspiel und fortan dominierten die Gastgeber. Erneut Steve Fleischer, dann Atze Kummer und Sascha Jericke banden den Sack zu. Im Gefühl des Siegers gestattete die Zwochauer Abwehr Silvio Huke den verdienten Ehrentreffer
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Fussball: Kreispokal TZ Bärenpokal
Artikel vom:05.09.2010
Pokal ausgelost
Während des Ladys- Cups in Weßnig wurden am Sonntag die Spiele des Viertelfinales im TZ Bärenpokal des Nordsächsischen Fußballverbandes ausgelost.
Für die am 09./10. Oktober stattfindenden Partien wurden gelost
SV Traktor Naundorf – SV Roland Belgern I
SV Strelln/Schöna - FC Delitzsch 2010
SV Roland Belgern II - ESV Delitzsch II
SG Zschortau - LSG Löbnitz
SV Jesewitz - LSV Schirmenitz
SV Süptitz II - SC Hartenfels Torgau II
FSV Glesien I - TSV Rackwitz I
SpG Krostitz II/Zschortau II – FSV Oschatz I
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Sportinfo-allgemein: Spielrechtsübertragung an NHV ist erfolgt
Artikel vom:04.09.2010
Wie durch den Sächsischen Handballverband mitgeteilt wurde, erhält der kürzlich gegründete Handballverein NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V. nunmehr die Spielrechte für alle sächsischen Handballligen, in denen vorher die Mannschaften des 1.SV Concordia Delitzsch 1910 aktiv waren. Der Entscheidung des Handballverbandes waren Gespräche beider Vereine vorausgegangen, die in eine Vereinbarung zur Spielrechtsübertragung auf den NHV mündeten. Für die erste Männermannschaft wird derzeit an einer gemeinsamen Lösung mit der Handballakademie Leipzig-Delitzsch gearbeitet, die sicherstellen soll, dass die handballbegeisterten Delitzscher Zuschauer in der kommenden Saison eine junge und schlagkräftige Mannschaft in der Sachsenliga anfeuern können.
Die Vereinsneugründung stößt indes in Delitzsch und Umgebung auf erfreuliches Interesse. Einer Verlautbarung des Schatzmeisters Robert Zschischang ist zu entnehmen, dass bereits mehr als 50 Aufnahmeanträge eingegangen sind. So wächst Tag für Tag der Aufbau des neuen Vereins in kleinen Schritten. Nach der Zeit der Ungewissheit sind die Handballfreunde gewillt, anzupacken und einen Neuanfang zu wagen. An diesem Wochenende starten bereits die ersten Teams unter der neuen Flagge. Die weibliche Jugend C trifft am Sonntag um 16.00 Uhr in der Athur-Becker-Halle im Oberligaspiel auf den SC Hoyerswerda und die zweite Männermannschaft muss am Samstag im Pokal zum Auswärtsspiel in Wurzen antreten.

Auch nach der Übertragung sämtlicher Spielrechte an den NHV Concordia Delitzsch soll das geplante Nachwuchs-Leistungsprojekt in Form der Handball-Akademie Leipzig-Delitzsch selbstverständlich weiter vorangetrieben werden. Der NHV wird alle bisher durch den vorherigen Delitzscher Handballverein getroffenen Vereinbarungen erfüllen und bei der Gestaltung gemeinsamer Ausbildungsmannschaften aktiv mitwirken. In diesem Zusammenhang stellt der NHV der HAL-Delitzsch das Spielrecht für die mJA zur Verfügung. In dieser Spielklasse sollen die Jungs der Jahrgänge 94/95 die sportliche Qualifikation erlangen, um im nächsten Jahr in der Jugend-Handball Bundesliga bestehen zu können. Vielleicht ein Highlight, auf das man schon gespannt sein kann, denn die Spiele würden dann in Delitzsch stattfinden.
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Sportinfo-allgemein: „Ur-Krostizer Cup“ unter Schirmherrschaft des Delitzscher OBM
Artikel vom:02.09.2010
Am Samstag, dem 4. September 2010, eröffnet Schirmherr Oberbürgermeister Dr. Manfred Wilde das internationale Volleyball-Turnier „Ur-Krostitzer Cup“ in der Artur-Becker-Sporthalle. Das vom GSVE initiierte Turnier findet zum zweiten Mal statt. In diesem Jahr begegnen sich Mannschaften aus Bad Dürrenberg, Giesen, Prag, Lintorf, Dresden, Bühl, Leipzig und Delitzsch. Das Finale wird am Sonntag ab 14.30 Uhr ausgespielt, anschließend erfolgt die Siegerehrung. Mehr Informationen unter www.gsve.de
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ESV-A-Junioren: Max Nesterow in Torlaune
Artikel vom:24.08.2010
Spielbericht Landespokal, A-Junioren
SG Delitzsch/Löbnitz – SG Taucha 99 3:2 (2:1


In der schwer umkämpften aber fairen Partie ging die neuformierte Spielgemeinschaft unter der Führung des Trainergespanns Ralf Roos/Michael Münch als glücklicher Sieger vom Platz.
Dabei waren von Anfang an die Gäste das spielbestimmende Team. Deshalb überraschte die Delitzscher Führung in der 11. Minute, als Christian Humplott im Strafraum gefühlvoll auf Max Nesterow ablegte, der die Kugel ins lange Eck bugsierte, etwas. In der Folge versuchten sich die Tauchaer mit Fernschüssen, fanden jedoch im Delitzscher Hüter Stefan Schulze ihren Meister. Die Heimabwehr wurde ab Mitte der 1. Hälfte jedoch immer brüchiger. In der 33. Minute verhinderte die Latte den Ausgleich. In der 44. Minute bekam die Delitzscher Abwehr erneut den Ball nicht weg und Taucha erzielte durch Alexander Heinze den vcerdienten Ausgleich. Doch postwendend schlug die SG zurück. Franz Seebach sah Max Nesterow frei im Sturmzentrum. Dieser nahm die genau getimte Flanke volley, traf jedoch nur den Tauchaer Keeper. Den Abpraller versenkte er.
Bedingt durch die große Hitze verflachte das Spiel in der 2. Hälfte etwas. Bei den Zuschauern entstand der Eindruck, dass sich die Tauchaer bereits mit der Niederlage abzufinden begannen. Die Gastgeber dagegen hatten durch Patrick Döhler noch 2 gute Kopfballmöglichkeiten. In der 73. Minute wurde es jedoch wieder spannend , als nach einer Ecke, der ansonsten gute Jan Köhler-Eggert über den Ball schlug und Florian Neupert für Taucha erneut ausglich. Doch Energiebündel Nesterow setzte sich unmittelbar nach Wiederanpfiff auf dem linken Flügel durch , umspielte den Torwart und schloss ab. Den Ball drückte der eingewechselte Philipp Rühl kurz vor einem Tauchaer Abwehrbein letztendlich über die Linie. Taucha kämpfte bis zum Schluss, immer wieder von Neupert angetrieben. In der letzten Minute parierte Schulze einen Kopfball von Neupert großartig und sicherte das Delitzscher Weiterkommen.

Die SG spielte mit: Schulze, Ihbe, Engelhard, Schwartz, Köhler-Eggert, Zieschang, Kischko,
Döhler, Seebach, Humplott ( Rühl ), Nesterow

C.F.
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ESV-II.Männer: Nächste Runde im TZ-Bärenpokal erreicht: 1:4 in Hohenprießnitz gewonnen
Artikel vom:23.08.2010
Die 2. Mannschaft um R. Zahn gewann die 2.Ausscheidungsrunde in Hohenprießnitz verdient mit 1:4 und zog damit ins Achtelfinale des TZ-Bärenpokals ein.
Hier werden nun die beiden "alten" Verbände Delitzsch-Eilenburg und Torgau-Oschatz zusammengewürfelt mit jeweils 8 Teams.

MP
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ESV-I.Männer: 1.Sieg im 1.Saisonspiel - 3:0 gegen Radefeld
Artikel vom:23.08.2010
Unsere neuformierte 1. Männer gewann am Samstag nach guter Leistung mit 3:0 (2:0) im Derby gegen den Radefelder SV 90.
Tore:
1:0 Smykalla 3.min
2:0 Hecht 5.min
3:0 Schmidt 72.min

Aufstellung:
Gedigk-Smykalla, Klingner, Alexander - Pruchnik(Schmidt), Wolff, Piontek(Grune), Pelzer, Klein - Hecht, Prautzsch

MP
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Lehrgang beim 1. Asiatischen Kampfsportverein Zwickau e.V. Shaolin Kampfsport: Lehrgang beim 1. Asiatischen Kampfsportverein Zwickau e.V.
Artikel vom:23.08.2010
Am 21.08.2010 besuchten drei Kämpfer des PSV Oschatz einen Lehrgang unter der Leitung des IMAF-Regionaldirektor Marcus Schubert (Danträger in fünf verscheidenen Kampfsportstilen). Gelehrt wurden Bewegungslehre in den Techniken, Fegetechniken, Hebel-und Wurftechniken mit Abwehrkombinationen.
Trotzdem sich Bewegungen und Techniken im Kampfsport wie ein roter Faden durch die unterschiedlichen Stilrichtungen zieht, war es für Sylvio Gast, Jürgen Mende und Frank Schurig eine Herausforderung da es viel Neues zu erlernen gab. Gelehrtes wird nun am Mittwoch zum Training des PSV Abt."Shaolin Kempo" den heimischen Sportlern übermittelt und gemeinsam trainiert.
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Liebe Freunde, Förderer und Fans des FC Eilenburg, Fussball: Liebe Freunde, Förderer und Fans des FC Eilenburg,
Artikel vom:19.08.2010
Auftakt zur Saison 2010/11 in der Wernesgrüner Sachsenliga. Die lange Zeit
der intensiven Vorbereitung geht zu Ende. Mannschaft, Betreuer, Präsidium
und Anhänger des FC Eilenburg warten sehnsüchtig auf den Start in die neue
Saison.

Gutklassigen Fußball, Spannung und Leidenschaft erhoffen wir auch in dieser
Saison. Die Meßlatte liegt hoch. Im letzten Spieljahr konnten wir bis zum
letzten Tag auf den unmittelbaren Wiederaufstieg in die Oberliga hoffen. Die
Mannschaft hat sich hervorragend präsentiert und bis auf ganz wenige
Ausnahmen Woche für Woche mitreißenden Fußball geboten.

Der Kader unserer 1. Mannschaft hat sich nur auf wenigen Positionen
verändert. Die junge, entwicklungsfähige Mannschaft hat das Potential,
nahtlos an die Leistungen des zurückliegenden Jahres anzuknüpfen. Für
unseren neuen Trainer Bela Virag wird es eine besondere Herausforderung in
seiner ersten Saison als sportlich Verantwortlicher.

Freuen Sie sich mit uns auf das Eröffnungsspiel

FC Eilenburg - VfL 05 Hohenstein-Ernstthal

am Sonnabend, den 21.8.2010, ab 15:00 Uhr

Für Umrahmung und weiter Höhepunkte ist gesorgt.

Seien Sie herzlich willkommen im Ilburgstadion zu Eilenburg. Ich würde mich
freuen, Sie zu unserem Saisonauftakt begrüßen zu können und hoffe, dass Sie
uns auch in der vor uns liegenden Saison die Treue halten.

Mit besten Grüßen

Ihr

Dr. Uwe Bergfeld

Präsident FC Eilenburg e.V.
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Der FC Eilenburg informiert Fussball: Der FC Eilenburg informiert
Artikel vom:18.08.2010
Mit Beginn der Spielsaison 2010/11 gibt es einen Wechsel in der sportlichen
Leitung beim FC Eilenburg zu vermelden. Andreas Schmidt hat die 2. Herren
vom FC Eilenburg in der Sommerpause übernommen.

Der bisherige Trainer Peter Kotzbau steht aus persönlichen Gründen leider
nicht mehr zur Verfügung. Der FCE bedankt sich für die engagierte Arbeit bei
Peter Kotzbau.

Mit Andreas Schmidt ist es Eilenburg gelungen, einen Trainer zu
verpflichten, der auf große Erfahrung im Trainerbereich verweisen kann. Er
wird dem Verein helfen, seine Ziele zu erreichen, die Mannschaft individuell
weiterzuentwickeln und als Bindeglied zwischen der A-Jugend und der
1.Mannschaft zu etablieren.

Andreas Schmidt ist 51 Jahre alt, Inhaber einer A-Trainerlizenz, war
1991-1999 Nachwuchstrainer und Co-Trainer der Amateurmannschaft des VfB
Leipzig, 1999-2000 Trainer der Männermannschaft des SV Naunhof 1920,
2000-2001 Betreuer bei Eintracht Braunschweig und 2002-2003 Trainer der
Männermannschaft des SV Leipzig Thekla. Seit 2003 hat er die A-Jugend des
1. FC Lok Leipzig als Nachwuchstrainer betreut.

Der FCE wünscht Andreas Schmidt viel Erfolg und Freude bei seiner Arbeit.



Dr. Uwe Bergfeld

Präsident FC Eilenburg e.V.
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Angstgegner trotz Ausfälle vorgeführt Fussball: Angstgegner trotz Ausfälle vorgeführt
Artikel vom:16.08.2010
Lipsia Eutritzsch - SV 90 Lissa 0:5 ( 0:2)

Schon immer war das Aufeinandertreffen beider Teams sehr brisant und gerade
in Eutritzsch hatte Lissa oft Probleme. Die gestandene Abwehrspielerin Julia
Höpping und Torjägerin Mareike Fuß befinden sich derzeit noch im Urlaub,
zudem ist Tina Gallus noch immer verletzt, dafür meldete sich Rückkehrerin
Doreen Bock kurzfristig in den Kader.

Der Boden in Eutritzsch ließ schwer zu wünschen übrig, auf sehr holprigem
Geläuf war ein gutes Fußballspiel kaum möglich, doch die Lissaerinnen
machten das Beste aus der Situation und waren von Beginn an überlegen. Die
verdiente Führung gelang nach einigen ausgelassenen Chancen Doreen Bock (
25.), nach einem Zuspiel von Stephanie Göppner. Nach einer Vorlage von
Isabell Barthel per Kopf erzielte Janina Chambule das 2:0 ( 35.), als sie
sich energisch gegen ihre Gegenspielerin durchsetzte, die sie weder mit
allen erlaubten noch unerlaubten Mitteln halten konnte. Lissa bestimmte nun
das Spiel, hätte aber trotz ausreichend eigener Chancen zweimal den
Anschluss kassieren können, als sie platzbedingt den Ball verschenkten. Nach
dem Seitenwechsel machte Lissa dann den Sack zu. Die überragende Ramona
Lenhardt spitzelte den Ball steil in den Lauf von Stephanie Göppner, die den
Ball nur noch an der herauslaufenden Keeperin vorbeischieben musste ( 47.).
Mit einem Traumtor legte Doreen Bock nur eine Minute später nach, sie nahm
vor der Strafraumgrenze Maß und hämmerte den Ball an die Lattenunterkante (
48.).

Nun waren alle Messen gesungen, Lissa nahm das Tempo raus, bestimmte dabei
aber den Gegner und traf durch Stephanie Göppner noch das 5:0, den Pass
spielte die auffällige Doreen Bock. Vom Gastgeber war außer Kampf und
Einsatzfreude nicht viel zu sehen, Niki Schumann im Lissaer Tor hatte in der
zweiten Hälfte wohl auch wegen ihrer guten Vorderleute gerade mal drei
Ballkontakte. Lissa hofft nun in der nächsten Pokalrunde auf einen
attraktiven Gegner aus der Landesliga oder Regionalliga.

Wegen dem Rückzug von Lok Döbeln verschiebt sich der Saisonauftakt um eine
Woche und Lissa hat nächste Woche frei.

Es spielten: Niki Schumann, Claudia Reich ( ab 60. Doreen Glöckner), Julia
Krappidel, Susann Seiring, Diana Hiller, Isabell Barthel, Janina Chambule,
Janina Hähnel, Doreen Bock, Ramona Lenhardt und Stephanie Göppner ( ab 70.
Manuela Roth)
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Eine laute Boxnacht für ein leises Jubiläum ESV-Boxen: Eine laute Boxnacht für ein leises Jubiläum
Artikel vom:14.08.2010
Bereits am 24. Januar 2010 feierte der Eisenbahnersportverein (ESV) Delitzsch von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, weil nur auf dem Papier, sein 60-jähriges Bestehen. Die Abteilung Boxen, von der Substanz zwei Jahre älter, da bereits 1948 gegründet, setzte ein Zeichen und widmete am letzten Juli-Wochenende seine schon traditionelle Boxnacht diesem Gesamtjubiläum. Eingeladen waren alle Sportler der ehemaligen Betriebssportgemeinschaft (BSG) Lokomotive, so die offizielle Bezeichnung des Sportvereines des ehemaligen RAW Delitzsch bis zur politischen Wende. Ebenso wurden die heute immer noch aktiven ESV-Sportler der verbliebenen sieben Abteilungen mit deren Freunden, Bekannten und Gästen herzlich ans Ringquadrat gebeten, galt es doch, die langjährige und beständige Tradition voller sportlicher Erfolge aller Mitglieder und Gruppen des Vereines zu würdigen.

Besonderer Dank geht an Herrn Oberbürgermeister Dr. Manfred Wilde für die offizielle Eröffnung. Sportlich galant betrat er zu Veranstaltungsbeginn den Ring und schwor die Zuschauerschaft auf einen interessanten Kampfabend ein. Anerkennende Worte erhielten dabei vier angehende Delitzscher Boxer. Sie wurden von ihm für ein sehr erfolgreiches Wettkampfjahr ausgezeichnet. Unteranderem erlangten sie alle den Titel als Sachsenmeister. Mit ihren acht bis zwölf Jahren deplatzierten sie bei den Landesmeisterschaften die Kontrahenten im sogenannten Papiergewicht auf die hinteren Plätze. Mit im Ring stand die lebende Kunstfigur des Belgernen Rolands, jenes heldenhaft kämpfenden Lehns- und Gefolgsmannes Kaiser Karl des Großen, der um 778 bei der Verteidigung des Reiches in den Pyrenäen sein Leben lies. Ganz soweit sollten die Boxer des ESV an diesem Abend aber nicht gehen, allein den Nachweis ihrer Stärke wollten Sie erbringen. Die mittelalterlicher Geste verdeutlichte das stets gute Verhältnis der beiden nordsächsischen Boxsportclubs. Delitzsch und Belgern treten bei größeren Turnieren immer öfter als Kampfgemeinschaft auf und holen zusammen die Erfolge in die Region.

Die weiteste Anreise von insgesamt zehn Gastmannschaften nahmen die Sportler des Boxclubs Marburg aus dem gleichnamigen 350 Kilometern entfernten Ort im hessischen Mittelgebirge auf sich, um dann bei den ausgelosten Kämpfen Lokalmatador Ronny Ceplevicius in die Schranken zu weisen. Auf ihn traf der Hessische Meister Raymund Meilinger. Er bot in einem überragenden und technisch ausgereiften Duell Boxen vom feinsten. Spätestens hier war dann auch die anfängliche Ruhe im Publikum vorbei. Tosenden Applaus erfuhr ebenso Schlangentänzerin Katrin Ahmadi, die mit orientalischen Tänzen den einen oder anderen männlichen Zuschauer zum Mitmachen animierte und den kulturellen Part in der Veranstaltungspause mit einer Feuershow beschloss.

Als Dankeschön der hiesigen Wettkampf- und Freizeitboxer an die unermüdlichen Macher und Förderer des Delitzscher Boxsports, welche in all den Jahren ihre Kraft stets auf das Fortkommen teils auch sozial schwacher Kinder- und Jugendlicher ausgerichtet haben, veranstalteten Selbige während der Boxnacht eine Tombola. Mit Unterstützung von insgesamt vierzehn mittelständischen Delitzscher Unternehmen und der regen Beteiligung des Publikums möchten sie auf ihre Art wiederum ein gemeinnütziges Projekt in der Region unterstützen. Darüber wird demnächst ausführlicher berichtet werden.

Enrico Nürnberger, der mit seinem eingebrachten Herzblut als Abteilungsleiter und Trainer stets Leitbild der jungen Sportler ist, fasste nach diesem selbst für ihn anstrengenden Jubiläumsabend zusammen, dass er es sich auch in Zukunft nicht nehmen lässt, weiterhin auf seine Schützlinge zu setzen, um mit ihnen in einer Delitzscher Boxgemeinschaft die Herausforderungen anderer Vereine anzunehmen. Bereits am 23. und 24. Oktober 2010 wird es wieder soweit sein. Zu dem Turnier um den 6. Delitzscher Rosenpokal im Bürgerhaus gibt es bereits feste Zusagen von Gegnern aus dem gesamten Bundesgebiet. Letztes Jahr überzeugte das Spektakel mit insgesamt 55 Kampfansetzungen an zwei Tagen mit seiner teils internationalen Besetzung. Damals entführte die tschechische Auswahl den Pokal in ihre nordböhmischen Heimat Usti nad Labem. „Ich bin mir sicher, dass wir diesmal das stärkere Team aufgestellt haben, um den Pokal zurück zu holen. Auch wird unsere Delitzscher Rosenkönigin diesmal einen ganz harten Job haben, wird sie doch jedem Finalisten persönlich die Medaillen übereichen und damit standesgemäß unsere Stadt nach außen repräsentieren“, freut sich Nürnberger schon sehr.
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Text und Foto: Mike Teutschbein
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Bildunterschrift: Sergej Poklonov, Khali Ikahev, Lukas Schneider und Lukas Risch (vorne, von links) bekamen vom OBM Manfred Wilde ihre Auszeichnungen.
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Zum Saisonabschluss ein tolles Turnier gespielt Fussball: Zum Saisonabschluss ein tolles Turnier gespielt
Artikel vom:28.06.2010
Turnier in Bad Schandau Platz 4
Bevor es in die erholsamen und sicher verdienten Ferien geht, haben die
Lissaerinnen eine Einladung zu einem stark besetzten Turnier nahe der
Tschechischen Grenze angenommen. Mitten in eine wunderschöne Landschaft wurde
hier in Reinhardtsdorf/ Bad Schandau eine hübsche Kunstrasenanlage gebaut, wo
sich sechs Teams aus drei Bundesländern mit klangvollen Namen um die Pokale
messen durften. Leider reisten sowohl der LFC 07 aus Leipzig, als auch der SV
Johannstadt aus Dresden nicht an.

Lissa traf im Eröffnungsspiel gleich auf Favorit FC Erzgebirge Aue und verlor
mit 0:2. Dabei war vor allem die Umstellung auf Kunstrasen das Problem einiger
Mädchen, die daher mit dem Tempo gar nicht klar kamen.

Gegen die Berliner Mannschaft vom Steglitzer Sportclub klappte das dann schon
besser und Lissa gewann durch einen Treffer von Viviane Marggraf mit 1:0. In
diesem Spiel war nach einigen guten Torchancen auch deutlich mehr möglich, Glück
war dennoch im Spiel, denn nur durch eine tolle Parade von Torfrau Leoni Meyer
und einer glanzvollen Rettungstat auf der Linie von Ayse Seifarth konnte der
Ausgleich der Berlinerinnen verhindert werden. Die wohl insgesamt stärkste
Partie spielten die Lissaerinnen gegen den USV Jena, deren Frauen immerhin in
der Bundesliga spielen. Gegen die durchweg einen Kopf größeren und spielerisch
deutlich überlegenen Thüringerinnen hielten die Lissaerinnen unglaublich gut
dagegen, konnten mitunter gar nur durch völlig übertriebene Fouls gestoppt
werden. Das einzige Gegentor fiel zwar verdient, aber eben durch einen unnötigen
Fehler und die 0:1Niederlage hätte sogar verhindert werden können. Auch gegen
Fortuna Dresden/ Rähnitz wurde mit 0:1 verloren. Die Mädchen aus der
Landeshauptstadt hatten bis dato alle ihre Spiele deutlich verloren und standen
auch gegen Lissa nur hinten drin. Die Lissaerinnen ließen aber eine Hand voll
klarster Chancen aus und in der Schlussminute einen einzigen Schuss aufs Tor zu,
der war natürlich drin und der greifbar nahe dritte Platz war futsch. In der
letzten Partie gegen Gastgeber Reinhardtsdorf/ Bad Schandau blieb es torlos,
wobei die Gastgeberinnen das bessere Team waren, Lissa aber vorbildlich
verteidigte. Dieser Punkt reichte am Ende für einen guten vierten Platz, denn
die noch punktlosen Berlinerinnen nahmen Dresden/ Rähnitz im letzten Spiel beim
deutlichen 3:0 die Punkte weg und verdrängten sie vom fünften auf den letzten
Platz. Turniersieger wurde der USV Jena nach einem 1:0 über den FC Erzgebirge Aue.

Statistik: USV Jena – Aue 1:0, - Bad Schandau 1:0, - Lissa 1:0, - Berlin 4:0, -
Dresden 4:0;

Erzgebirge Aue – Bad Schandau 1:0, - Lissa 2:0, - Berlin 3:0, - Dresden 3:0;

Reinhardtsdorf/ Bad Schandau – Lissa 0:0, - Berlin 1:0, - Dresden 5:0;

SV 90 Lissa – Berlin 1:0, - Dresden 0:1; Berlin – Dresden/ Rähnitz 3:0

Es spielten: Leoni Meyer, Linda Glöckner, Antonia Feig, Laura Merkel, Ayse
Seifarth, Vanessa Eckert, Cora Schulze, Josi Schenke, Jessica Taychert, Emely
Doberitz und Viviane Marggraf
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